Unsere Vision

Die Problematiken der heutigen Zeit offenbaren das weltweite Versagen der gegenwärtigen Regierungs- und Gesellschaftsstrukturen. Die Menschheit wird von Krieg und Terrorismus geschüttelt, durch Lug und Betrug von machthungrigen Despoten ausgenutzt, gebeutelt und hintergangen. Die Macht des Geldes hat jegliche Vernunft und Gottesfurcht beseitigt – was herrscht ist Angst und Not.

Die immer grösser werdende Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation und die zunehmend positiven Bestrebungen unzähliger Menschen machen klar, dass die Menschheit eine bessere Zeit herbeisehnt, und dass die Missstände beseitigt werden möchten. Ein Zeitalter des Friedens in einer idealen Gesellschaft rückt damit immer mehr in den Bereich des Möglichen. Dafür sind aber Veränderungen nötig, die innerhalb der heute herrschenden Gesellschaftsstrukturen in Politik und Wirtschaft unmöglich sind. Ohne fundamentalen Neubeginn kann die Humankultur auf dieser Erde weder etabliert werden, noch die Zeit überdauern. Die Ideale der menschlichen Gesellschaft müssen neu definiert werden. Eine entsprechend neue Humankultur, basierend auf den geistig-spirituellen Werten menschlichen Seins ist unumgänglich.

Natürliche Gesellschaftsordnung

Um allgemeine Wohlfahrt wirksam werden zu lassen muss der Mensch lernen, in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur zu leben. In Übereinstimmung mit der Natur leben heißt, im Einklang mit der Natur denken, die Gesetze der Natur als Vorbild nehmen und ihr hierarchisches Gefüge in der menschlichen Gesetzgebung und Sozialstruktur verankern.

Die Natur entfaltet sich von oben nach unten, das heisst, im ganzen Kosmos ist eine Generation und Entfaltung von oben nach unten zu beobachten – aus dem Höheren entsteht das Niedere. Niederes kann Höheres nicht hervorbringen, es sei denn, das Höhere sei im Niederen lebendig präsent. Daraus folgt, dass eine vom Volk gewählte Regierung gegen die Natur ist. Denn die Masse der Menschen kann das Höhere nicht fassen und wählt daher immer nach dem Gesetz der Mittelmäßigkeit, und nicht nach jenem des höchst Ideellen.


Spirituelle Kunst- und Wissenschafts-Kultur

Geistig-spirituelle Ideale sind im Höheren, sprich Himmlischen, begründet. Das Höhere ist im Niederen durch intuitives Erkennen, durch innere Geistigkeit, vorhanden. Das heißt, der Mensch kann das Höhere, Göttliche, durch tiefe Innensicht, durch Meditation, fassen. Der Verstand alleine ist dazu nicht fähig, weil er unvollkommen ist. Das ganze heutige menschliche Wertesystem aber basiert auf diesem, mit Fehlern behafteten Verstand. Eine menschliche Kultur, die nicht auf den höheren Werten kosmischer Existenz basiert, kann niemals human sein. Sie ist lebensfeindlich, weil sie auf fehlgeleitetem Wissen basiert. Solange der Mensch seinen höheren Lebenssinn nicht versteht und ihn nur im Genuss des Vergänglichen sieht, solange wird Egodünkel vorherrschen und mit ihm der ganze Sumpf von Ausnützung, Unterdrückung und Missbrauch. In einer solchen Kultur sind Kunst und Wissenschaft dem Egodenken untertan und nicht fähig, den Menschen geistig-spirituell zu erheben. Wer aber in seinen inneren Geisteswerten nicht wachsen kann, der leidet, ungeachtet davon, wie viel Reichtum er besitzt.

Jenes bedeutende Element, das jede hohe menschliche Kultur kennzeichnet, ist die Kunst. Kunst ist Ausdruck der Geistigkeit des Menschen. Entartete Kunst, wie sie heute üblich ist, ist ein Spiegel der Dekadenz unserer Gesellschaft, mehr nicht! Kunst muss Ausdruck des Ideellen, des höchst Erstrebenswerten sein. Dann wird sie zu einem Motor für die Gesellschaft, in einer Landschaft, in der sich die Menschen wohl fühlen und aufhalten möchten. In der Kunst sollte sich Weisheit widerspiegeln, sie sollte Ausdruck der intimen Verbundenheit des Menschen mit dem Wesen der Natur sein. Solche Kunst ist inspirierend und wirkt gesundend auf Körper und Geist.


Höhere Lebensideale

Der Mensch ist in seiner Essenz ein Geisteswesen, der Körper ist lediglich der Träger dieser Geistigkeit. Daher ist geistiges Wohlergehen die Basis allen Fortschritts und allen Glücks. Der Sinn unserer irdischen Existenz liegt darin, das innere Wesen der Natur zu erfassen und gemäss diesem, zum Wohle aller Menschen und alles Existierenden, zu leben. Alle Lebensmodelle, die nicht aus diesem Ideal schöpfen, sind lebensfeindlich und gereichen der Menschheit letztlich zum Verderb. Unsere Gesellschaftsmodelle dienen immer unseren Idealen. Sind diese verwerflich, so ist es das Gesellschaftsmodell auch. Wenn wir unsere Ideale nicht neu ausrichten und formulieren, so ist ein gesellschaftlicher Wandel undenkbar. Der Weg zu einem Wandel hin zum Besseren aber wird in unserem Denken entschieden. Erst wenn wir beginnen, in anderen Werten zu denken, kann der notwendige Paradigmenwechsel stattfinden.

Der Weg zu neuem Denken aber ist die Meditation, denn sie offenbart uns die inneren, himmlischen Werte. Höheres muss von oben kommen, nur dann ist es vom Göttlichen beseelt. Wenn das Höhere in unser Denken einfließt, werden die nötigen gesellschaftlichen Veränderungen spontan erkannt und ohne Vorgaben umgesetzt.