Weisheit des Ewigen

Akshara Vidyā

Akshara Vidyā ist die Bezeichnung für jene Ewige Weisheit, die von der Weisheit des Ewigen handelt. Demgemäß ist sie einerseits die älteste spirituelle Überlieferung der Menschheit, und andererseits die einzigartige vedische Wissenschaft des Absoluten, auch Ewige Lehre oder Sanātana Dharma genannt.

Grundlage allen Seins

Akshara Vidyā ist, kurz gesagt, die Wissenschaft von der Grundlage allen Seins. Sie ist die Lehre vom vollkommenen Selbst und von der Göttlichkeit der Seele wie sie uns von den Upanischaden, den mystischen Schriften des Veda, überliefert ist. Diese besagt, dass die allem Leben zugrunde liegende Göttlichkeit noch während unseres Erdenlebens erfahren und gelebt werden kann und sollte, und dass darin die Erfüllung des menschlichen Daseins liegt. In ihrem praktischen Aspekt beinhaltet sie deshalb meditative Methoden, durch deren Anwendung dieses Göttliche in jedem Menschen entdeckt und entfaltet werden kann.

Essenz allen Wissens

Die Bezeichnung Akshara Vidyā kommt aus dem Sanskrit. „Akshara“ heisst wörtlich: „Unzerstörbar“ bzw. „Unteilbar“. Dieses Wort wird bereits in den Upanishaden der vedischen Schriften erwähnt und steht dort als Synonym für das Ewige, Alles-Durchdringende, Absolute. ‚Vidyā‘ ist eine Derivation von „Veda“ (Wissen) und heisst „Wissenschaft“. Die spirituelle Bedeutung von Akshara Vidyā ist: „Die Wissenschaft des Absoluten, bzw. des Unwandelbaren, Ewigen“. Akshara Vidyā ist also die Wissenschaft vom Ursächlichen, Ewigen, Göttlichen. Als spirituelle Wissenschaft ist sie die Basis aller Weisheitslehren, aller Philosophien und aller Religionen, und daher hintergründig, wenn auch oft nur fragmentarisch, in den Überlieferungen derselben zu finden. Sie ist die Essenz jenes Wissens, das in alle spirituellen Lehren eingeflossen ist und deren wesentliche Substanz bildet.

Lehre des Ewigen

Akshara Vidyā ist die Lehre des Ewigen, die von den großen spirituellen Adepten dieser Erde, welche als die Hüter der Ewigen Weisheit bekannt sind, überliefert ist. Die Gesandten dieser vollendeten Weisen sind die so genannten „Inneren Meister“, die in einem feinen spirituellen Netzwerk, welches die ganze Erde umspannt, im Hintergrund des Weltgeschehens wirken. Obwohl diese Meister ursprünglich verschiedenen Religionen entstammen, dient ihr Wirken nur der einen Religion: der Verwirklichung des inneren, göttlichen Selbst, des Brahmātman, wie es die Upanischaden ausdrücken.
Vom Vorsteher dieser unsterblichen Meister, Shri Jāmbavat, inspiriert und berufen hat Anton Tönz 1993 seine Tätigkeit als Meister des Akshara Vidyā im Dienste der Menschheit innerhalb dieses Netzwerkes aufgenommen. Seine Bücher haben seitdem zahlreichen Menschen wieder Hoffnung nach höherer Vollendung gegeben und sie mit Hilfe der mystisch vedischen Meditation den Weg zur Realisation des in jedem Menschen inwendig schlummernden, wahren, göttlichen Selbst einschlagen lassen.

Wahre Spiritualität

Wahre Spiritualität ist undogmatisch, an keine Religion gebunden und daher ihrer Natur nach unabhängig. Erst die dogmatischen Eingrenzungen machen daraus verschiedene Lehren und haben aus der einen Ewigen Weisheit die vielen Religionen und spirituellen Pfade mit ihren begrenzten Sichtweisen und Ansichten geformt. Begrenzte Sicht aber engt ein und kann daher nicht zur Befreiung führen…

Der mystische Weg

Wissen ist nur durch die Weisheit des Diesseits und des Jenseits vollständig. Akshara Vidyā offenbart die vollständige Weisheit vom diesseitigen und vom jenseitigen Leben. Sie ist die Lehre über die menschliche Vollendung durch die Methode des Spirituellen Reisens, auch Seelenreisen genannt. Der Akshara Vidyā beinhaltet praktische Anweisungen und einfach zu erlernende Techniken, die uns zeigen, wie die menschliche Vollendung erlangt und wie die ewige Wohnstatt der Seelen, unser angestammtes Heim der Himmel, noch in diesem Leben gefunden werden kann. Dies ist der wahrhafte, von alters her mystische Weg zur ewigen Erfüllung, ein Weg, der uns wahrhaftig über die irdischen Begrenzungen und Leiden hinausträgt.