Mystic Veda

Der Veda ist als schriftliche Überlieferung Indiens die jahrtausende alte Offenbarung des mystischen Weges zur Erfüllung, zur Erfahrung der göttlichen Natur des Lebens. Daher sprechen wir hier vom mystischen Veda. Der mystische Veda ist nicht etwa ein unserer Erfahrung verborgenes Mysterium. Nein! Er ist die Offenlegung des Mysteriums ‘Leben’ schlechthin. Der mystische Veda zeigt uns den Weg hin zu erfülltem Leben, den Weg, der hinaus führt aus dem Leiden dieser Welt, den Weg zu saccidānanda, zu wahrhaft glückseligem Bewusstsein. Dieser Zustand des Seins wird in den Upanischaden, dem mystischen Zweig der vedischen Schriften, jīvanmukti (Befreiung zu Lebzeiten) genannt.

Leiden

Alle Menschen erfahren mehr oder weniger starkes Leid in ihrem Leben. Grund dafür ist ihre Suche nach Erfüllung nur im äusseren Lebensbereich. Der äussere Lebensbereich ist der Bereich der sinnlichen Erfahrungen. Diese Erfahrungen haften an Personen, Dingen und Umständen. Weil letztere unbeständig und daher unberechenbar sind bewirkt das Anhaften daran Leid. Das einzig Beständige und das einzig Wahre ist das Innere des Menschen, sein innewohnendes vollkommene Sein, sein Brahmanselbst (brahmātman).

Befreiung

Die Erforschung des göttlichen Inneren des Menschen mittels Mystic Veda-Meditation löst die Bindungen an die vergängliche Welt. Spannungen, Schmerzen, Nöte und Leiden lösen sich auf. Friede, Glück und Energie entfalten sich und münden in einen täglich erlebbaren höheren Gemütszustand. In diesem Zustand erlösten Bewusstseins (kaivalya) bestimmen fortan Innere Stille, Kreativität, vollkommene geistige Klarheit und göttliche Intuition den Alltag.

Meditation

Die Mystic Veda-Meditation ist die uralte Methode geistiger Versenkung der vedischen Seher-Weisen (ṛṣi). Sie wurde vom unsterblichen Weisen Jambavat an Anton Tönz, alias Vedānandācārya, weitergegeben. Anton Tönz lehrt alle Stufen spirituellen Sādhanas: Yogāsana (Körperhaltungen), Prānāyāma (Atemübungen), Mantra-Pūja (Sanskrit-Rezitationen), und Mana-Japa (Meditation).